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Die ersten Rennen; Tour Down Under und Mallorca Challenge |
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In der
australischen Hitze konnte ich die ersten Rennkilometer der Saison
sammeln. Es lief bereits recht gut und ich konnte meinen
Zimmerkollegen Martin Kohler bei der Eroberung des Leadertrikots auf
dem 2. Tagesabschnitt unterstützen, was mir sehr viel Freude
bereitete. Noch mehr freute ich mich, als Martin das Trikot auf der
4. Etappe mit einer starken Leistung zurückholte und als Leader in
die entscheidende 5. Etappe ging. Zwar konnte er am Willunga Hill,
an welchem eine Volksfeststimmung wie bei der Tour de France
herrschte, nicht ganz mit den Besten mithalten. Sein 16. Gesamtrang
war trotzdem ein tolles Resultat und die Stimmung in unserem Zimmer
stets heiter bis sehr fröhlich.
Umso unerfreulicher war die Rückkehr ins winterliche Europa. Hatten
wir bei der Tour Down Under zeitweise mit Tempratuern über 45C zu
kämpfen, war es bei der Mallorca Challenge vom 5.- 8. Februar recht
kalt und in den Bergen lag Schnee, weshalb die letzte Etappe sogar
abgesagt werden musste. Zum schlechten Wetter kam auch noch ein
Sturz auf der 1.Etappe, wobei ich mir ein grosses Hämatom an der
Hüfte zuzog und so der Spass am Radfahren nicht wirklich da war. Auf
dem 3. Abschnitt durch die vielen tief verschneiten Berge konnte ich
lange in einer stark besetzten Spitzengruppe mitfahren, jedoch
wurden wir am vorletzten Anstieg wieder gestellt.
Danach verbrachte ich noch einige Tage zu Trainingszwecken im Hotel
Playa del Muro von Max Hürzeler, und endlich schaffte das
Thermometer den Sprung über die 10C Marke, wodurch ich noch einige
gute Trainingskilometer mit einigen meiner Teamkollegen abspulen
konnte.
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In Australien machte das
Radfahren richtig spass, in Mallorca weniger |
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17.- 22.01 / Ein etwas anderer Start in die neue Saison |
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Die Saison 2012
beginnt für mich mit einem Abenteuer: Nicht nur der frühe Einstieg
in die Saison ist ein Novum, auch der Ort ist eher speziell. Anstatt
bei frostigen Temperaturen zu Hause zu trainieren, werde ich in der
Australischen Hitze die ersten Rennkilometer zurücklegen. Ich bin
nicht nur gespannt, ob das gute Training diesen Winter gefruchtet
hat, sondern auch auf Land und Leute auf der anderen Seite der
Welt. Natürlich werden wir nicht einfach Urlaub machen, aber es wird
sicher genug Zeit bleiben, die Gegend und die Kultur kennen zu
lernen, zumal wir schon eine Woche vor dem Rennen in Adelaide
eintreffen werden. |
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Neues Jahr, neues Glück |
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Zwar bleibt vieles
beim Alten, trotzdem ist vieles neu. So etwa lässt sich die
Situation in unserem Team beschreiben. Der Kern des Teams mit
Fahrern und Betreuern bleibt bestehen und es kommen viele starke
neue Fahrer zum Team dazu, wie ihr sicher schon wisst.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben und bin sicher, dass
wir dieses Jahr viele schöne Erfolge feiern werden!
Meine Saisonvorbereitung lief bisher sehr gut und ich konnte von
gutem Wetter im November in der Schweiz, beim ersten
Teamtrainingslager in Denia (SPA) und auch auf Gran Canaria vor
Weihnachten profitieren. Form ist okay, Moral ist gut und die
Vorfreude auf den Saisonbeginn gross!! |
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20.08- 11.09 / Vuelta Espana |
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Nun habe ich auch
meine zweite Grand Tour in diesem Jahr bereits hinter mir. Leider
kam ich während den 3 Wochen in Spanien nicht richtig auf Touren.
Die erste Woche litt ich stark unter den hohen Temperaturen über 40C
und musste schon bald erkennen, dass ich nicht um eine gute
Platzierung in der Gesamtwertung mitfahren kann, wie ich mir vor dem
Rennen erhofft hatte.
So versuchte ich, eine Etappe zu gewinnen. Es war jedoch alles
andere als einfach, in die richtige Gruppe zu gelangen, zumal es
praktisch nur rauf und runter ging und immer sehr schnell gefahren
wurde. Auf der 11. Etappe mit Bergankunft auf dem Alto de Manzaneda
schaffte ich den Sprung in die Gruppe des Tages. Ich hatte einen der
wenigen Tage bei dieser Vuelta erwischt, an dem ich mich wirklich
gut fühlte und attackierte zu Beginn des Schlussaufstiegs und setzte
mich von meinen 18 Fluchtkollegen ab. Zwar wurde ich vom späteren
Etappensieger David Moncoutié bald ein- und überholt, konnte aber
bis auf den letzten Kilometer mit der Verfolgergruppe mithalten und
holte schlussendlich einen 4. Rang heraus. Dies sollte aber mein
bestes Tagesergebnis bleiben. Obwohl ich es weiterhin versuchte,
konnte ich nie mehr in einer erfolgreichen Fluchtgruppe Unterschlupf
finden und meine Kräfte schwanden von Tag zu Tag.

Nun bin ich froh, wieder zu Hause zu sein und werde mir ein paar
Tage Ruhe gönnen. Danach werde ich noch den Circuit Franco- Belge,
sowie die Italienischen Herbstklassiker Piemonte und die Lombardei-
Rundfahrt bestreiten.
Pics:
1. Tim de Waele
2. Sean Weide
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1.- 14.08 / Vorbereitung auf die Vuelta läuft auf Hochtouren |
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In zwei Wochen steht für
mich mit der Vuelta Espana die zweite grosse Rundfahrt dieser Saison
auf dem Programm. Nachdem ich nach Giro, Tour de Suisse und den
Meisterschaften eine wohlverdiente und bitternötige Pause eingelegt
habe, bin ich nun wieder voller Tatendrang. Zuletzt gab es auch
einige Zwischenerfolge zu verzeichnen, die mir bestätigen, dass die
Form in Richtung Vuelta immer besser wird. So gewann mein
Teamkollege Greg Van Avermaet letzte Woche die Tour de Wallonie (
23.-27.07), wobei wir als Team super harmonierten und uns Greg und
Alexander Kristoff mit Ausnahme von einem 4. Platz jeden Tag einen
Podestplatz bescherten.
Bei der Classica San Sebastian am vergangenen Samstag konnte ich im
schweren Jaizkibel- Anstieg mit der Spitze mithalten als im Finale
vollgas gefahren wurde. Zwar fehlte ganz am Schluss dann doch etwas
die Kraft und ich kam in der zweiten Gruppe als 20. ins Ziel, jedoch
zeigt mir diese Leistung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Nun hole ich mir im Höhentrainingslager im Engadin mit meinem
Teamkollegen Martin Kohler noch den letzen Schliff für die am 20.08
beginnende Vuelta. Ich hoffe dort in Top Form antreten zu können.
Bis bald! |
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11.-19.06 / Rang 6 bei der Tour de Suisse!!! |
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Mit dem 6. Rang in
der Gesamtwertung der diesjährigen Tour de Suisse bin ich
überglücklich. Trotz einiger Schwierigkeiten, wie dem Sturz auf der
Etappe nach Malbun und einigen von mir aus teilweise
ungerechtfertigten Strafsekunden, konnte ich meine Bestleistung
abrufen und hatte grossen Spass.
Herzlichen Dank fürs Daumendrücken!!!
Nun stehen am
Donnerstag und Sonntag die Meisterschaften im Zeitfahren und dem
Strassenrennen auf dem Programm. Da die Zeitfahrstrecke in
Roggliswil direkt vor meiner Haustür vorbei führt bin, ich natürlich
top motiviert ;-)
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Bild: Tim de Waele |
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11.-19.06 / Tour de Suisse |
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Am
kommenden Wochenende fällt mit dem Prolog in Lugano der Startschuss
zur diesjährigen Tour de Suisse. Ich freue mich schon sehr auf das
Rennen. Die Strecke ist mit 4 Bergankünften sehr anspruchsvoll und
kommt den guten Kletterern entgegen. Nachdem ich im letzten Jahr die
Bergpreis- und Sprintwertung für mich entscheiden konnte, hoffe ich,
an meine Leistungen von letztem Jahr anknüpfen zu können.
Bis bald! |
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16.5 / Giro d`Italia - erster Ruhetag |
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Heute der erste
wohlverdiente Ruhetag! Der Weg nach Mailand ist noch lang. Im
Giro-Tagebuch, das mein Roomie Martin und ich für
www.radsportnews.com schreiben, findest du ein tägliches Update über
unsere Erlebnisse
zum Tagebuch
Ciao! |
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7.-29.05 / Giro d`Italia |
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Nach der Vuelta 2008 und
der Tour de France im letzten Jahr, ist der Giro nun die dritte
grosse Rundfahrt für mich. Nachdem ich gegen Ende der Vuelta
krankheitshalber aufgeben musste und letztes Jahr nach einem üblen
Sturz im Prolog bereits aus der Tour ausschied, ist es nun mein
wichtigstes Ziel, dieses mal die 3 Wochen bis Mailand ohne
Zwischenfälle durchzukommen.
Nachdem ich in Lüttich nochmals viel Moral tanken konnte, habe ich
mich in den letzten Trainings recht gut gefühlt und denke, dass die
Form auf diesen Giro hin passt. Das sollte sie auch, denn mit 8
Bergankünften und fast der Hälfte der Etappen über 200km wird diese
Italienrundfahrt ein super schweres Rennen werden. Ich werde
versuchen, offensiv zu fahren um auf der einen oder anderen Etappe
in der Ausreissergruppe zu sein und so um einen Etappensieg
mitzufahren.
Alle Infos, Resultate und Live- Ticker findet Ihr, wenn Ihr oben auf
das Giro Icon klickt.
Ciao a tutti! |
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25.04/ Gut für die Moral |
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Pictures: (c) by Tim de
Waele (Weitere
Bilder hier)
Mit einem Tag in der
Fluchtgruppe in Lüttich-Bastogne- Lüttich, für mich einem der
tollsten Rennen des Jahres, ging am letzten Sonntag die Ardennen-
Woche zu Ende.

Nachdem ich beim Amstel Gold Race nach 230km von Krämpfen geplagt
ausgestiegen war, lief es bereits am Mittwoch beim Fleche Wallone
besser und ich konnte im Finale ein paar Attacken mitgehen. Bei
L-B-L erwischte ich einen super Tag. Unsere Taktik bestand darin,
einen Fahrer in der ersten Ausreissergruppe zu platzieren, um die
Mannschaften der Favoriten zum arbeiten zu zwingen. Als sich nach ca
30km 9 Mann vom Feld absetzten und trotz bis dahin aktiver Fahrweise
keiner meiner Teamkollegen in der Gruppe dabei war, attackierte ich
hinten im Feld und konnte mich alleine lösen. Die Lücke von ca 40
Sekunden ohne Hilfe zu schliessen war dann aber alles andere als
einfach und ich musste für einige Kilometer wirklich Vollgas fahren,
um den Anschluss zu schaffen. Unsere Gruppe harmonierte gut, jedoch
liess uns das Feld nicht weit wegziehen und so hatten wir kurz vor
der Cote de Wanne nach 150km, von wo an das Rennen erst richtig
losgeht, einen Maximalvorsprung von 3:30 Minuten rausgeholt.
In den kommenden Steigungen zerfiel unsere Gruppe immer mehr und
hinten im Feld löste sich mein Teamkollege Greg van Avermaet mit 9
weiteren Fahrern vom Feld. Als die Gruppe von Greg 60km vor dem Ziel
zu uns aufschlossen, fühlte ich mich immer noch recht frisch. Ich
versuchte möglichst viel Tempoarbeit zu machen und tatsächlich
vergrösserte sich der Vorsprung unserer 13 Mann starken Gruppe bis
zur Cote de la Redoute 30km vor dem Ziel auf 1:45 Minuten.
Hinten im Feld war die Mannschaft von Top- Favorit Phillipe Gilbert
total auseinander gefallen. Zu unserem Pech machte dann aber Leopard
um die Schleck- Brüder richtig Tempo und verringerte den Abstand und
übernahm so die Arbeit, zu der Silence- Lotto nicht mehr im Stande
war. Hätte Leopard einen ihrer Favoriten in der Gruppe um Greg
platziert, wären ihre Siegeschancen meines Erachtens viel grösser
gewesen, als wenn sie wie geschehen mit einem Gilbert in Topform auf
die letzten 15km kommen...
Bei mir war dann der Akku an der Cote de la Redoute leer und ich
musste die Spitzengruppe ziehen lassen und kam mit dem ersten
grösseren Feld als 88. ins Ziel.
Obwohl die Rangierung nicht gerade berauschend ist, war ich mit
meiner Leistung an dem Tag sehr zufrieden und dass Greg bis zur
letzten Steigung mithalten konnte und den tollen 7. Rang erreichte,
rundete das tolle Erlebnis noch ab. Bei diesem epischen Rennen mit
den tausenden von Fans an den Steigungen vorne wegfahren zu können
gibt mir sicherlich nochmals viel Moral für den kommenden Giro vom
7.-29.Mai, denn Moral kann ich dort ganz viel gebrauchen!
Bis bald, Euer
Mathias |
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11.04 / Die Klassiker kommen! |
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Seit gestern bin ich
zurück von der Baskenland- Rundfahrt (04.-09.04). Die Rundfahrt über
6 Etappen war zweifelsohne das härteste und schwerste Rennen, das
ich seit langem gefahren bin. Zwar ist das Baskenland bekannt für
seine regenreichen Frühlingsmonate, letzte Woche herrschten jedoch
durchgehend hochsommerliche Temperaturen um die 30C. Aber auch ohne
nasse Strassen, die vor allem die technischen Abfahrten noch
zusätzlich erschwert hätten, war das Rennen schon super schwer,
waren doch jeden Tag um die 2500 Höhenmeter zu überwinden und die
Berge in der Region sind zum Teil unglaublich steil! Unglaublich ist
aber auch die Begeisterung der baskischen Fans. Ich war beim
abschliessenden Zeitfahren überrascht und beeindruckt, als die Fans
jeden Fahrer mit seinem Namen angefeuert haben als wäre es
selbstverständlich, jeden Fahrernahmen auswendig zu können...
Ich versuchte mich auf einzelne Etappen zu konzentrieren und in
einer frühen Fluchtgruppe unterzukommen, was mir jedoch nie gelingen
wollte. Die Tatsache, dass ich auf der vorletzten Etappe mit der
Favoritengruppe am letzten Berg mithalten konnte und dass ich beim
abschliessenden Zeitfahren als 35. nicht allzu viel Zeit auf die
Besten verloren habe, zeigt mir, dass die Form immer besser wird.
Nun freue ich mich sehr auf die Ardennen- Klassiker, die für mich zu
den schönsten Rennen des Jahres gehören!
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(c) Tim de Waele
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21.- 27.03 / Volta a Catalunya (Sp) |
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Mit der Volta a
Catalunya fuhr ich meine erste ProTour Rundfahrt seit meinem Sturz
im Prolog der Tour de
France vor sage und schreibe fast 9 Monaten! Zum ersten mal seit der
letztjährigen Tour de Suisse galt es für mich auch wieder einige
lange Berge im Renntempo zu fahren.
Obwohl ich den ganzen Winter sehr gut trainiert habe, wusste ich vor
dem Rennen überhaupt nicht wo ich stehe, zumal ich bei den drei
Eintagesrennen in Italien anfangs der Saison die Ziellinie nie
gesehen hatte. Ich hatte zwar zu Beginn der Rundfahrt noch etwas
Mühe mit dem Rennrhythmus, wurde aber von Tag zu Tag besser. So
konnte ich auf der Königsetappe mit der Bergankunft in Andorra Vall
Nord bis 5 KM vor dem Ziel mit der Spitze mithalten und unseren
Kapitän Cadel Evans unterstützen.
Tags darauf schaffte ich den Sprung in eine 5 Mann starke
Spitzengruppe. Da aber statt wie vom Wetterbericht angekündigt
Seiten- bis Rückenwind strammer Gegenwind herrschte, war dieses
Unterfangen zum Scheitern verurteilt.
Die restlichen Tage waren zwar immer sehr anspruchsvoll und wurden
vor allem in der Startphase mit enorm hohem Tempo absolviert,
blieben aber recht ereignislos und wurden schlussendlich immer im
Massensprint entschieden. Meine Beine drehten wirklich von Tag zu
Tag besser, was mich für den weiteren Verlauf der Saison
optimistisch stimmt.
Mit der Baskenland Rundfahrt (4.-9.April), den Klassikern Fleche
Wallone (20. April) und Lüttich- Bastogne- Lüttich (24.April) und
dem Giro d Italia (7.-29.Mai) kommen in den nächsten beiden Monaten
einige grosse Herausforderungen auf mich zu. |
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27.01 / News aus dem BMC Trainingcamp in Denia (Sp) |
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Nachdem wir mittle
Januar bereits einmal für zwei Wochen hier in Denia an unserer Form
gefeilt haben, stehen nun neben viel Training auch einige
Fototermine, Interviews und die Teampräsentation, sowie einige
Promotionsauftritte für unsere Sponsoren auf dem Programm.
Täglich ist um 7.15 "Tagwach", bevor der Trainingsalltag mit einem
dreiviertelstündigen Yoga-Kurs beginnt. Nach dem Frühstück ist um
10 Uhr Abfahrt zum Training. Die Stimmung ist locker und da und dort
wird auch schon mal ein Sprint oder eine Bergpreiswertung
ausgefochten, wobei es manchmal sogar eine gute Flasche Wein vom
Weingut unseres neuen Sponsors, dem Luxushotel La Coquillade in der
Provenvence, zu gewinnen gibt!!!
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15.10 / Was alles geschah bis ich wieder im Trainingsalltag war... |
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Seit
meinem letzen letzten Bericht ist einige Zeit vergangen, weshalb ich
hier zuerst einen kurzen Überblick über die seither verstrichene
Zeit schreibe.
Obwohl ich mich, wie man aus dem vorhergehenden Beitrag entnehmen
konnte, sehr auf die letzten Rennen der Saison gefreut habe und
wirklich motiviert war, musste ich doch schnell erkennen, dass die
Zeit für ein Comeback noch nicht reif war. Anstatt von Rennen zu
Rennen besser zu werden, hatte ich mehr und mehr Probleme und
Schmerzen. Zusammen mit den Teamärzten und dem Management
entschieden wir, die Saison abzubrechen. Tests sollten Klarheit über
den Ist- Zustand und den Heilungsverlauf meiner Muskelverletzung,
die ich mir beim Prolog der Tour de France Anfang Juli zugezogen
hatte, schaffen.
Die Ergebnisse dieser Tests sprachen für sich und erklärten auch
mein schlechtes Abschneiden in den Rennen seit der Tour: Ich hatte
durch den Muskelabriss im linken Oberschenkel, verglichen mit dem
gesunden rechten Bein, zu diesem Zeitpunkt rund 30% der Maximalkraft
eingebüsst und wies eine 30% schlechtere Ermüdungstoleranz auf.
Zudem nahm ich unbewusst eine Art "Schonhaltung" ein, wodurch ich
mein verletztes linkes Bein rund 20% weniger belastete.
Aufgrund dieser Erkenntnisse habe ich mein Training zusammen mit
Ärzten und Physiotherapeuten stark umgestellt und viel Energie in
den Wiederaufbau der Muskulatur gesteckt.
Dank dieser Umstellung und der tollen Betreuung durch die Rennbahn
Klinik konnte ich seither den Kraftunterschied um die Hälfte
reduzieren, wodurch meine Werte schon bald wieder im Normbereich
sind. Trotzdem werde ich noch diesen Winter noch viele Stunden im
Kraftraum verbringen müssen.
Nach einigen Wochen
ohne geplantes Radtraining Ende Oktober und einer Woche Ferien in
Ägypten, wo ich intensiv an meinen Kitesurffähigkeiten arbeiten
konnte, habe ich nun wieder mit dem Aufbau für die kommende Saison
begonnen.
Zwar war ich während meiner "Trainingspause" immer aktiv und
verbrachte viel Zeit im Fitnessstudio oder mit hartem Training in
der Physiotherapie, Trotzdem konnte ich die Zeit geniessen und dazu
nutzen, wieder Kraft und Motivation für die kommenden Monate zu
tanken und im wahrsten Sinne des Wortes wieder die Grundlagen für
ein gutes Wintertraining legen.
Bis bald, Euer
Mathias |
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24. 27.08 / Zurück im Renngeschehen |
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Nachdem ich letzte Woche
wieder normal trainieren konnte, bekam ich von meinem Arzt grünes
Licht um wieder Rennen zu fahren. Nun bin ich bei der Tour du
Poitou- Charentes in Westfrankreich und habe bereits die erste
Etappe überstanden. Zwar war ich schnell und oft am Limit, habe aber
das Ziel ohne Probleme im Grupetto erreicht.
Nun stehen für mich noch
einige Rennen im September/ Oktober an und ich freue mich riesig
wieder Rennen fahren zu können!
Bis bald, Euer
Mathias |
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13.08 / Es geht wieder aufwärts |
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Nachdem ich letzten
Montag die Drähte zur Stabilisierung meines Daumens entfernen
lassen konnte, bin ich seit dieser Woche wieder auf der Strasse.
Zwar bin ich nach wie vor mit Schiene unterwegs, aber ich bin sehr
froh nach gut 5 Wochen wieder Radfahren zu können. Dank guter
ärztlicher Betreuung und viel Physiotherapie in der Rennbahnklinik
geht es auch meinem Oberschenkelmuskel, wo ich einen
Muskelteilabriss von ca. 60% des Vastus Lateralis erlitten habe,
wieder recht gut.
Nun hoffe ich bald
wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können. Geplant sind noch
einige Rennen von Ende August bis zur Lombardeirundfahrt Mitte
Oktober. |
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3.07 / Aus bei der Tour de France nach Sturz im Prolog |
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Der
Traum vom Start bei der Tour de France wurde für mich am Samstag
beim Prolog in Rotterdam zum Albtraum. Auf der regennassen Fahrbahn
geriet ich mit dem Hinterrad auf eine Strassenmarkierung, rutschte
weg und prallte fast ungebremst in die Balustraden.
Das Resultat: Ein gebrochenen Daumen, diverse Prellungen und
Schnittwunden und ein Riss im rechten Oberschenkel. Die Enttäuschung
war natürlich riesig, aber jetzt gilt es nach vorne zu schauen und
möglichst bald wieder gesund zu werden.
Bis bald, Euer Mathias |
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26.06 / Schweizer Meisterschaft |
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Die gestrige SM in
Kriegstetten war eine wahre Hitzeschlacht. Ich hatte zu Beginn des
194 km langen Rennens etwas Mühe in Schwung zu kommen, zudem machte
mir die Hitze doch recht zu schaffen.
Unser Team harmonierte gut und wir waren in jeder wichtigen
Spitzengruppe vertreten. Simon Zahner nahm die letzte Runde solo in
Angriff, hinten versuchten Danilo und ich die erste Verfolgergruppe
zu kontrollieren. Leider entwischte uns Martin Elmiger, der gestern
sehr stark war. Er schloss in der letzten Runde zu Zahner auf und
hängte ihn kurz vor dem Ziel noch ab.Ich kam in der ersten grossen
Verfolgergruppe so um den 15. Platz ins Ziel.
Am kommenden Mittwoch gehts dann ab nach Rotterdam, wo die
diesjährige Tour de France mit einem Prolog am Samstag startet. |
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12.-20.06 / Tour de Suisse ein voller Erfolg |
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Nicht
nur für mich, sondern für das gesamte Team BMC war die diesjährige
Tour de Suisse ein voller Erfolg. Steve Morabito verpasste das
Podest um wenige Sekunden, Marcus Burghardt holte sich zwei
Etappensiege und das Punkte Trikot und ich konnte mich dank einiger
Tage in verschiedenen Ausreissergruppen die Bergwertung sowie die
Sprintwertung sichern!
Für mich persönlich
war diese Tour de Suisse eines der schwersten und gleichzeitig
emotional schönsten Rennen meiner bisherigen Kariere. Ich hatte mich
die ganze Saison mit Achillessehnenproblemen herumgeplagt und
war seit der Tour de Romandie Ende April nur ein einziges Rennen
gefahren.
Deshalb wusste ich im Vorfeld der Tour de Suisse nicht genau wo ich
stehe und hätte nie gedacht dass es so gut für mich laufen könnte.
Herzlichen Dank an der Stelle für all die Fans, die mir die Daumen
gedrückt haben und uns trotz zum Teil sehr schlechtem Wetter an der
Strecke angefeuert haben!
Nun stehen am
nächsten Sonntag die Schweizer Meisterschaften an... und danach
gehts schon bald nach Holland zum Start der Tour de France!
Bis bald, Euer
Mathias
zum Zeitungsartikel der NLZ vom 19.06.2010 |
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13.06 / Ein Tag in der Fluchtgruppe mit Bergtrikot gekrönt |
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Ich
konnte mich gleich zu Beginn der Etappe mit vier weiteren Fahrern
absetzten. Auf dem Simplon Pass wurde der erste Bergpreis der 1.
Kategorie ausgetragen. Dort musste ich mich knapp geschlagen geben.
Auf dem Weg nach Sierre hatten wir starken Rückenwind, wodurch sich
die Erfolgsaussichten für unseren Fluchtversuch stark verbesserten.
Am letzten Aufstieg 15km vor dem Ziel setzte ich alles auf eine
Karte und attackierte zu Beginn der Steigung, was mir schlussendlich
auch die Ehrung als aktivster Fahrer einbrachte. Ich konnte
mich zusammen mit zwei meiner Fluchtkollegen absetzten und mir die
Bergpreis Punkte und somit das Trikot des besten Bergfahrers
sichern. Leider hatten wir dann auf den letzten 10km starken
Gegenwind und wurden gut 3km vor dem Ziel vom Feld geschluckt.
Trotzdem bin ich mit dem Tag zufrieden und freue mich auf die
kommenden Tage.
Bis bald, Euer Mathias
zum Zeitungsartikel der NLZ vom 14.06.2010 |
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12.-20.06 / Tour de Suisse |
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Morgen
beginnt mit dem Prologzeitfahren in Lugano die Tour de Suisse. Nach
meiner Verletzungspause im Mai und dem GP Gippingen vom letzten
Wochenende freue ich mich dass es nun endlich wieder ernst gilt.
Zwar bin ich noch immer nicht 100% beschwerdenfrei, aber ich konnte
in den letzen Wochen wieder gut trainieren und werde von Tag zu Tag
schauen wie es geht.
Ich werde in der kommenden Woche versuchen, regelmässig etwas über
den Verlauf des Rennens und meine Erlebnisse auf dieser Seite zu
berichten.
Natürlich würde ich mich auch sehr freuen, möglichst viele bekannte
Gesichter entlang der Strecke zu sehen! |
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23.05 / Reha in US Höhenluft |
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Seit
gut einer Woche bin ich jetzt schon in Park City Utah bei unserem
Teamarzt Max Testa. Nachdem ich in der Schweiz an meiner entzündeten
Achillessehne behandelt wurde und so für die Kalifornienrundfahrt
ausfiel hat mich Max gefragt, ob ich nicht für 2 Wochen zu ihm ins
2300 m.ü.M gelegene Park City kommen will, um wieder zurück in
meinen Trainingsalltag zu kommen. Dabei kann er meine Verletzung im
Auge behalten und ich bekomme die bestmögliche Physiotherapie.
Tatsächlich hat
sich in der kurzen Zeit seit der Behandlung meine Achillessehne sehr
gut erholt und ich bin froh, dass ich nach 2 Wochen ohne Training
schon wieder (fast) schmerzfrei durch die Berge fahren kann.
Zu allem hinzu ist es ein tolles Erlebnis, die Gegend ist
atemberaubend schön und ich habe viele sehr nette und interessante
Leute kennen gelernt und bin dem Team sehr dankbar, dass sie mir das
alles ermöglicht haben. Ich hoffe ich kann es mit guten Leistungen
in den kommenden Rennen zurück zahlen.... |
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8.05 / Pause statt Kalifornienrundfahrt |
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Seit den letzten Etappen
der Tour de Romandie vom vergangenen Wochenende habe ich wieder
Schmerzen in meiner linken Achillessehne. Bisher hatte ich die
Sehnenscheidenentzündung mit Entzündungshemmern, Salben und
Physiotherapie behandelt. Nachdem ich die Medikamente während der
Tour de Romandie absetzte, kamen die Schmerzen sofort und schlimmer
denn je zurück.
Gestern wurde ich mit einer sehr vielversprechenden neuen Methode
behandelt, bei der man Körpereigene Abwehrzellen in die
Sehnenscheide injiziert, was bedeutet, dass die Schmerzen für einen
Moment eher noch verschlimmert werden, bevor dann hoffentlich die
Heilung einsetzt.
Zusammen mit dem Team wurde entschieden, dass ich nun einige weitere
Tage auskurieren werde und nicht an der in gut einer Woche
beginnenden Kalifornienrundfahrt teilnehme.
Die Aussage meines Arztes, dass ca. 90% seiner Patienten mit dieser
Behandlung nach 6-8 Wochen wieder vollkommen Schmerzfrei sind, hat
mir Mut gemacht und ich werde alles daran setzen, bei den grossen
Höhepunkten Tour de Suisse und Tour de France wieder fit zu sein. |
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26.04 / Ardennenwoche und Tour de Romandie |
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Gestern ging mit
Lüttich- Bastogne- Lüttich die Woche der grossen
Ardennenklassiker zu Ende. Es waren
tolle Tage bei gutem Wetter und einer atemberaubenden Kulisse am
Strassenrand.

Obwohl mir bei Amstel Gold und Lüttich schlicht und einfach nach
230km der Sprit ausging waren die Rennen für mich ein tolles
Erlebnis, welches durch den Sieg von Cadel am Mittwoch bei Fleche
Wallone noch abgerundet wurde.
Seit gestern Mitternacht
bin ich nun zu hause, werde aber bereits heute Abend wieder ins
Teamhotel nach Biel ziehen für die morgen beginnende Tour de
Romandie.
Trotz meiner
Achillessehnenprobleme, die noch immer nicht 100% ausgeheilt sind
und mich in meinem Formaufbau etwas zurückgeworfen haben, freue ich
mich sehr auf die erste grosse Rundfahrt auf Schweizer Boden in
diesem Jahr und hoffe, dass ich an meinen 12. Gesamtrang von letztem
Jahr anknüpfen kann.
Bis bald! |
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9.04 / Aufgabe bei Sarthe wegen Achillessehnenentzündung |
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Nach dem dritten Tag der
Rundfahrt in Westfrankreich spürte ich ein Stechen und ein
hässliches Knirschen in meiner linken Achillessehne. Auf Anraten
unsers Teamarztes liess ich die letzte Etappe aus um die Entzündung
nicht noch zu verschlimmern. Ich wäre das Rennen gern zu Ende
gefahren, zumal die Form langsam aber sicher kommt und ich mich
recht gut gefühlt habe. Im Hinblick auf die kommenden grossen
Aufgaben war die Entscheidung sicherlich sinnvoll und ich hoffe, so
schnell wie möglich wieder einsatzbereit zu sein.
Am Montag werde ich nun zu weiteren Untersuchungen in die
Rennbahnklinik in Muttenz gehen.
Bis bald, Euer Mathias |
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30.03 / Good News |
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Heute wurde durch die
Organisatoren der Tour de France das definitive Starterfeld der
diesjährigen Grossen Schleife bekannt gegeben und BMC bekommt die
Change, sich auf der grössten Bühne des Radsports zu präsentieren!
Vielleicht geht also ein Traum für mich in Erfüllung in diesem
Sommer. Meine Konzentration gilt den kommenden Rennen, und die
Meldung gibt sicher nicht nur mir, sondern dem ganzen Team einen
zusätzlichen Motivationsschub um hart zu arbeiten. |
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27.-28.03 / Korsika |
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Am vergangenen
Wochenende fand auf Korsika das Kriterium International statt,
landschaftlich wie auch hoteltechnisch wohl eins der coolsten
Rennen, die ich je gefahren bin!
Auf der ersten Etappe warteten rund 4000 Höhenmeter auf uns, mit
einem 15km langen Schlussaufstieg nach l`Ospedale. Ich versuchte
meinen Job fürs Team so gut wie möglich zu verrichten und Cadel zu
unterstützen. Am Schlussaufstieg ging mir dann aber doch die Luft
aus und ich verlor noch ca. 8 Minuten auf den Sieger Fedrigo.
Der Sonntag begann nicht nur wegen der Sommerzeitumstellung sehr
früh. Die erste Halbetappe wurde um 9.10 Uhr gestartet und war nach
schnellen 77 km wieder vorbei.
Im Zeitfahren am Nachmittag wollte ich eigentlich meine Form mal
testen, nach den ersten 500 m Steigung nach dem Start brennten aber
meine Beine schon höllisch und so legte ich die 7,7 km mehr schlecht
als recht zurück und kam als 64. ins Ziel.
Trotzdem habe ich gemerkt, dass meine Form seit dem Tirreno besser
geworden ist. Das schöne Wetter und die tolle Landschaft haben mir
nochmals zusätzliche Motivation gegeben und ich freue mich nun auf
die kommenden Rennen.
Mein Programm:
6.-9.04 Circuit de la
Sarthe
18.04 Amstel Goldrace
21.04 Flèche Wallone
25.04 Liège
27.04-2.05 Tour de Romandie |
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10.-16.03 / Tirreno Adriatico |
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Der Tirreno war mein
erstes grosses Etappenrennen in diesem Jahr. Ich hatte bis dahin
erst 4 Renntage in den Beinen und so hatte ich die ersten Tage Mühe
mit dem hohen Rhythmus und das schlechte Wetter machte die ganze
Angelegenheit auch nicht einfacher.
Trotz eines glimpflich verlaufenen Sturz auf der 1. Etappe fühlte
ich mich aber von Tag zu Tag besser und versuchte, meinen Beitrag
zur Teamarbeit leisten, die mit dem tollen 3. Gesamtrang von Cadel
Evans belohnt wurde.
Das Rennen war sicherlich super für meinen Formaufbau und es war
toll zu sehen, wie gut unser Team schon zusammenspielt. Nun habe ich
einige Tage Zeit zum Regenerieren und mich auf die kommenden Rennen
vorzubereiten.
Interview zur 5. Etappe |
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20.-21. & 27.-28.02 / Die ersten Rennen und ein Skandal im Tessin |
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Mit der Tour du Haut Var
in der Nähe von Nizza startete ich in die neue Rennsaison. Die
beiden Etappen waren richtig schwer und ich hatte grosse Mühe, da
mir der Rennrhythmus total fehlte. Am ersten Tag kam ich mit dem
Grupetto ins Ziel, nachdem sich kurz nach halber Renndistanz meine
Schuhplatte löste und ich nach einem Wechsel der Schuhe den
Anschluss zum Hauptfeld nicht mehr schaffte. Auch am zweiten Tag
lief es nicht nach Wunsch und ich bog 3km vor dem Ziel aus einer
kleinen Gruppe mit grosser Verspätung Richtung Dusche ab.
Bei den beiden Rennen im
Tessin am Wochenende darauf lief es bei mir dann schon einiges
besser. Nachdem ich am Samstag zu Beginn des Rennens in einer guten
Fluchtgruppe war, die aber nach ca 50 km wieder eingeholt wurde,
konnte ich in der letzten Steigung nicht mehr ganz mit der Spitze
mithalten. Ich kam als 52. mit gut 2 Minuten Rückstand ins Ziel,
während mein Teamkollege Cadel Evans einen guten 5. Platz heraus
fuhr.
Am Sonntag war es dann im Gegensatz zum Samstag nass und kalt. Nach
3 der 5 Runden lag eine grössere Spitzengruppe mit Thomas und Brent
vorne, als einer Zwischenabfahrt ein Auto entgegenkam und mit
einigen Fahrern der Spitze zusammenprallte. Ich war zu diesem
Zeitpunkt noch im auf ca 40 Mann reduzierten Hauptfeld und fühlte
mich recht gut. Als wir dann um die nächste Kurve bogen, hatten die
Fahrer der Spitzengruppe gestoppt und einen Fahrerstreik wegen der
ungenügenden Streckensicherung organisiert. Es wurde heftig
diskutiert und viele Fahrer machten sich auf den Weg zur Dusche.
Nachdem wir überzeugt waren, dass das Rennen abgebrochen werden
würde, gingen alle meine Teamkollegen und ich zurück ins Hotel zum
Duschen. Dort erfuhren wir eine halbe Stunde später, dass das Rennen
nochmals neu gestartet wurde mit ca 50 Mann. Unter diesen waren
viele derjenigen Fahrer, die am lautstärksten protestierten!!!
Es war sehr schade zu sehen, wie wenig Solidarität zwischen den
Fahrern und Teams herrschte, denn uns informierte niemand über den
Neustart und wir wären alle sehr gerne das Rennen zu Ende gefahren.
Und vor allem tat es mir für meine beiden Teamkollegen Thomas und
Brent leid, die ein starkes Rennen zeigten und gute Chancen hatten,
sich ganz weit vorne zu platzieren!!!
Bis bald, Euer
Mathias |
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Was bisher geschah... |
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Nachdem ich Mitte
November das Training wieder aufgenommen hatte, war ich zusammen mit
einigen meiner Teamkollegen in Mallorca, um kurz vor Weihnachten
einen ersten Grundstein für die kommende Saison zu legen. Trotz zum
Teil schlechtem Wetter trainierten wir gut und hatten auch jede
Menge Spass zusammen, vor allem, weil uns unser Teamsenior Alex Moos
begleitete und mit vielen Anekdoten aus seiner langen Profikarriere
unterhielt.
Mitte Januar stand dann das erste Teamtrainingslager in Kalifornien
auf dem Programm. Die ersten Tage waren kalt und regnerisch. Nachdem
wir uns weiter nach Süden nach Los Angeles verschoben hatten, zeigte
sich Kalifornien von seiner schönsten Seite. Nun waren einige
unserer Teamkollegen, die in Australien das erste Saisonrennen
bestritten hatten, zu uns gestossen und da Evans und Hincapie nun da
waren, war aus unserem gemütlichen kleinen Trainingslager ein
Medienspektakel geworden mit vielen Terminen und Photosessions.
An dem Tag, an welchem die Photos für die Autogrammkarten geschossen
wurden, herrschte ein starker Wind und wir waren in den
wunderschönen Hügeln rund um LA unterwegs. Als ich auf einer Abfahrt
meine Weste schliessen wollte, wurde ich von einer Windböe erfasst
und landete sehr unsanft auf dem Asphalt. Mein Helm bekam ziemlich
was ab, bewahrte mich aber vor Schlimmerem und am Unterarm hatte ich
eine Schnittwunde, die genäht werden musste. So verbrachte einige
Tage statt im Sattel in meinem Hotelzimmer.
Da das Wetter zu Hause noch richtig winterlich war, flog ich mit
meinem Teamkollegen Thomas Frei nochmals nach Mallorca, wo wir
während einer Woche super trainierten und uns auf mein erstes
Rennen, die Tour du Haut Var vorbereiteten. |
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