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06.06.13 - Gippingen
08. bis 16.06. - Tour de Suisse

 
 
 

 

 
 

Starker Auftritt in Kalifornien

 
 

"Endlich läuft es so, wie ich möchte!" Das sind die Worte von Mathias nach der Bergankunft auf der zweiten Etappe. Mit seinem dortigen vierten Etappenrang legt er den Grundstein für seine definitive Platzierung an vierter Stelle. Denn obwohl er zwischenzeitlich aufgrund einer Windstaffel auf den siebten Platz zurückfällt, zeigt er sich kämpferisch, fährt ein starkes Zeitfahren und verpasst am Ende das Podest nur um winzige sechs Sekunden. "Klar ist es ärgerlich, dass ich nun nicht auf dem Podest stehe. Ich bin aber trotzdem zufrieden. Denn vor drei Wochen war ich noch krank und musste an der Romandie aufgeben. Und schliesslich könnte ich auch gerade so gut Fünfter sein." Denn der Fünftplazierte im Gesamtklassement hat am Ende gerade mal eine Sekunde Rückstand auf Mathias. "So ist der Sport." Und trotzdem sind diese sechs Sekunden Rückstand auf Platz drei irgendwie ärgerlich. Denn auf der fünften Etappe, welche im Allgemeinen als Sprinteretappe gewertet wurde, leistete starker Seitenwind seinen Beitrag zu einem unterhaltsamen Rennen. Pech für Mathias. Denn er war kurz davor noch hinten beim Mannschaftsfahrzeug. Als er wieder auf dem Weg nach vorne war, teilte sich aber plötzlich das Feld und die Sache war gelaufen. "Das wäre mein Ticket fürs Podest gewesen", sagt Mathias. Dennoch ist er sehr zufrieden mit seiner Leistung. Nur einen Tag später beim Zeitfahren korrigierte er das Ganze wieder mit einem guten neunten Rang im Kampf gegen die Uhr und er war im Gesamten wieder an vierter Stelle. Bei der Bergankunft auf der zweitletzten Etappe überholt er nach einem starken fünften Etappenrang gar den bis anhin drittplazierten Meyer. Da aber auch Acevedo, der nach dem Zeitfahren auf Platz fünf lag, eine starke Bergetappe zeigt und Mathias im Klassement selbst überholt, bleibt für den Roggliswiler alles beim Alten. "Heute hatte ich leider nicht die besten Beine. Sonst hätte ich auf jeden Fall reagiert, als Acevedo im Schlussaufstieg attackierte." Am Schluss fehlten Mathias, wie erwähnt, sechs Sekunden aufs Podest. Grund zu Feiern gab es aber dann doch noch. Denn sein Captain Tejay van Garderen gewinnt die Rundfahrt und Mathias leistete nebst den starken Helferdiensten auch einen grossen Beitrag zum Sieg in der Teamwertung.

Bereits am Montag geht es nun wieder zurück in die Schweiz. Als nächstes stehen in etwas weniger als zwei Wochen zwei Einsätze in der Schweiz auf dem Programm. Als erstes der grosse Preis des Kantons Aargau in Gippingen und gleich danach die Tour de Suisse. "Im Moment habe ich wirklich eine tolle Form und ich freue mich auf die Tour de Suisse." In den letzten beiden Jahren wurde er hier jeweils als bester Schweizer ausgezeichnet. Und wenn die Formkurve anhält, wird er auch in diesem Jahr ein Wörtchen mitreden können.


Oben: Mathias kurz nach dem Start während der neutrali-sierten Phase auf der letzten Etappe. Die Golden Gate wurde für den Verkehr komplett gesperrt. Deshalb war der Start bereits morgens um 8 Uhr.
Photo: Michael Schär

Rechts: Mathias und im Hintergrund die bekannte Golden Gate Bridge. Photo: BMC / Sean Weide

 
 

 

 
 

 

 
 

Mathias nach gutem Zeitfahren zurück auf Rang 4

 
 

Beim Zeitfahren vom Freitag zeigte Mathias eine gute Leistung und belegte Rang 9. Damit verbesserte er sich im Gesamtklassement wieder auf den vierten Platz, den er zuvor auf der fünften Etappe verloren hatte. Sein Captain Tejay van Garderen gewann das Zeitfahren und baute seine Führung im Gesamtklassement weiter aus.
Heute steht nach zwei Bergwertungen während der Etappe am Ende eine rund 10 Kilometer lange Bergankunft auf dem Mount Diablo auf dem Programm. Die Ausgangslage für BMC ist dabei sehr gut. Tejay van Garderen geht mit 1:47 Vorsprung in die entscheidene Etappe. Und auch Mathias ist an vierter Stelle ist noch gut positioniert. Auf das Podest fehlen ihm 24 Sekunden. Allerdings lauern auch hinter ihm Fahrer, die sich noch verbessern wollen. Heute Abend werden wir sehen, wie sich die Etappe entwicklet und wo Mathias am Ende platziert sein wird.

 
 

Bild: BMC / Sean Weide

 
 

 

 
 

 

 
 

Mathias fällt Windstaffel zum Opfer

 
 

Die vermeintlich einfache 5. Etappe von Santa Barbara über Avila Beach über 185,7 km vom Donnerstag entpuppte sich als vorentscheidendes Teilstück in der Gesamtwertung. Denn anstatt zum erwartenden Massensprint kam das Finale ganz anders raus. Plötzlich aufkommender und starker Seitenwind teilte das Feld rund 50 Kilometer vor dem Ziel in mehrere Gruppen. Mathias verpasste dabei die erste Gruppe und verlor am Ende eine Minute auf die 16-köpfige Spitzengruppe. Im Gesamtklassement rutschte er damit auf Platz sieben ab. Sein Captain Tejay van Garderen hatte mehr Glück und erwischte die erste Gruppe und ist nun neuer Leader. Da auch der bisherige Leader und der bisherige Dritte den Postabgang verpassten, bekam das Gesamtklassement eine neue, vielleicht schon vorentscheidende, Struktur.
Vor dem heutigen Zeitfahren liegt Mathias mit eineinhalb Minuten Rückstand auf Platz sieben. Die Abstände sind allerdings relativ eng und im Zeitfahren sowie auf der Bergetappe vom Samstag ist auf jeden Fall noch etwas möglich.
Die heutige Prüfung gegen die Uhr führt über 31.6 Kilometer, wobei die letzten drei Kilometer bergauf gehen. Der erste Fahrer startet heute Freitagabend um 21:45 Uhr und Mathias startet als siebtletzter Fahrer. Eurosport überträgt das Rennen ab 23:15 Uhr live.

Bild: BMC / Sean Weide
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Optimaler Start in Kalifornien

 
 

Mathias hat sich von seiner Erkältung aus der Tour de Romandie definitiv erholt! Während er auf der ersten Etappe im Sprint auf Rang 13 fuhr, belegte er auf der zweiten Etappe, welche in einer kurzen Bergankunft endete, den stakren vierten Rang, während sein Captain Tejay van Garderen Etappenzweiter wurde. Dasselbe Klassement zeigt sich vor der dritten Etappe nun auch in der Gesamtwertung. An der Spitze liegt Acevedo mit 12 Sekunden Vorsprung auf van Garderen. Mit 27 Sekunden Rückstand befindet sich Deignan auf Rang drei und an vierter Stelle folgt Mathias mit 45 Sekunden Rückstand.
Einer der grössten Gegner im Moment für die Fahrer ist die Hitze. Temperaturen von über 40 Grad verlangen den Athleten alles ab. Auf der zweiten Etappe mussten wegen der Hitze gar zwei Fahrer ins Spital gebracht werden. "Heute ist es mir wirklich super gegangen. Ich hatte wirklich tolle Beine. Dennoch musste ich bei den Temperaturen ziemlich leiden. Aber so wie es aussah, mussten andere noch mehr leiden als ich. Bei diesen Bedingungen darf man einfach nicht überdrehen, denn wenn man einmal im roten Bereicht ist, kann man sich kaum mehr erholen", erzählte Mathias nach seinem vierten Etappenrang. Mathias konnte seinen Captain bis am Schluss perfekt unterstützen. "Den Schlussanstieg bin ich komplett vorne gefahren und habe das Tempo hochgehalten. Als ich dann schliesslich nicht mehr konnte, zog ich einfach meinen Rhythmus durch und es reichte am Ende noch für Platz vier."
Am Freitag mit dem Zeitfahren und am Samstag mit der langen Bergankunft stehen Ende Woche zwei Schlüsseletappen auf dem Programm. Bis es soweit ist, wird für die Fahrer weiterhin die Hitze einer der grössten Gegner sein.

 
 

 

 
 

 

 
 

Verfolge Mathias live am PC oder auf dem Smartphone

 
 

Heute Sonntagabend um 20.20 Uhr Schweizer Zeit startet an der Westküste der USA die Tour of California. Die Organisatoren der Rundfahrt stellen dabei eine umfangreiche Live-Übertragung zur Verfügung. Die Rundfahrt kann auf Eurosport, auf dem Computer, auf dem iPad oder auf dem Smartphone via App verfolgt werden.

Eurosport bringt jeweils am Abend ab 23 Uhr oder 23:15 Uhr das Finale der Etappe.

Hier geht's zur Live-Überragung auf dem Computer jeweils die ganze Etappe

Download für die iPhone-App der Tour of California jeweils die ganze Etappe (auch erhältlich für iPad)


Download für die Adnroid-App der Tour of California jeweils die ganze Etappe


Viel Spass

 
 

 

 
 

 

 
 

Wieder fit und bereit für die Tour of California

 
 

Mathias ist wieder fit. Er hat sich von seiner Erkältung gut erholt. Rund eine Woche nach seiner Aufgabe bei der Tour de Romandie konnte er das erste Mal wieder richtig trainieren. Seit letztem Dienstag ist er nun an der Westküste der USA, wo heute Sonntagabend in Escondido zwischen San Diego und Los Angeles die einwöchige Rundfahrt eröffnet wird. Die erste Etappe führt auf einem Rundkurs über 165 Kilometer und beinhaltet nach knapp 100 Kilometern mit dem Mount Palomar auf 1706 Metern über Meer auch gleich das diesjährige Dach der Tour. Da es danach aber noch weit bis ins Ziel ist, dürfte kaum eine Selektion erwartet werden. Diese wird dann aber wahrscheinlich auf dem zweiten Abschnitt eintreffen. Denn dieser endet mit einer 5.8 Kilometer langen Schlusssteigung hinauf nach Greater Palm Springs auf knapp 1000 Meter über Meer. Die Steigung ist im Schnitt über 9% steil. Auf der sechsten von insgesamt acht Etappen steht dann das Einzelzeitfahren auf dem Programm. Dieses führt über 31.6 Kilometer und beinhaltet ein interessantes Finale. Denn die letzten 3 Kilometer sind ansteigend und es gibt Abschnitte mit bis zu 10% zu absolvieren. Die zweitletzte Etappe vom nächsten Samstag beinhaltet dann nochmals eine Bergankunft. Hier dürfte die Tour dann definitiv entschieden werden. Denn der Schlussanstieg ist rund 18 Kilometer lang und geht hinauf auf rund 1200 Meter über Meer. Auf dieser Steigung auf den Mount Diablo müssen rund 1000 Höhenmeter überwunden werden.

Die Mannschaft BMC steht mit 8 Fahrern am Start, wobei der Amerikaner Tejay van Garderen als Captain des Teams ins Rennen geht. Mathias wird an dieser Rundfahrt vorwiegend Helferarbeit übernehmen, um van Garderen bestmöglich zu unterstützen. Wie gut sich Mathias von seiner Erkältung wirklich erholt hat, werden wir bereits auf der zweiten Etappe sehen, wenn die erste von zwei Bergankünften auf dem Programm steht.

Oben: Mathias ist wieder fit und geniesst das herrliche Wetter in Kalifornien. Photo: BMC Racing Team / Sean Weide.

Rechts: Mathias zusammen mit Weltmeister Philippe Gilbert bei einer Trainingsausfahrt. Photo: Michael Schär.

 
 

 

 
 

 

 
 

Aufgabe bei der Tour de Romandie

 
 

Mathias hat die Tour de Romandie aufgegeben! Grund dafür war eine schleichende Erkältung, die von Tag zu Tag schlimmer wurde.
Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich am letzten Sonntag fühlte sich alles noch ziemlich gut an und Mathias war sehr motiviert für sein erstes Rennen in der Schweiz. Bereits aber beim Prolog am Dienstagnachmittag konnte er seine Leistung nicht wie gewohnt abrufen. Im ersten Moment dachte er, dass er vielleicht einfach noch etwas müde von Lüttich sei. Leider wurde es aber nicht besser und von Etappe zu Etappe merkte er, dass er eine Erkältung hatte, die immer schlimmer wurde. Am Freitagmorgen vor der verzichtete Mathias schliesslich auf den Start und gab das Rennen enttäuscht auf. "Als ich am Freitag erwachte, merkte ich, wie alles komplett zu war. In der Nacht hatte ich wohl auch leichtes Fieber."
Deshalb entschied er sich, das Rennen zu beenden und sich auf die Gesundheit zu konzentrieren. Denn bei den aktuellen Wetteraussichten für das Wochenende macht es wirklich keinen sein, das Rennen ohne wenn und aber zu beenden."
Mathias reiste noch am Freitag nach Hause und hofft nun, dass er bald wieder uneingeschränkt trainieren und fahren kann. Planmässig wäre nach der Tour de Romandie als nächstes die Tour of California auf dem Programm gestanden. Daran wird sich nichts ändern. Es kann höchstens sein, dass er nun etwas früher in die USA reist, um dort eventuell noch etwas in der Höhe zu trainieren. Nach der Rundfahrt an der amerikanischen Westküste geht's dann direkt wieder zurück in die Schweiz, wo Mitte Juni die Tour de Suisse geplant ist.

 
 

 

 
 

 

 
 

Optimistisch vor der Tour de Romandie

 
 

Mathias Frank startet heute Dienstagnachmittag in Le Châble zur 67. Auflage der Tour de Romandie. Für ihn persönlich ist es die vierte Teilnahme in der Westschweiz.
 

Wenn heute Nachmittag der Startschuss zur diesjährigen Westschweizer Rundfahrt fällt, beginnt für Mathias ein erster richtiger Formtest der Saison. Nachdem der Winter nach einem Rückfall am vergangenen Wochenende nun hoffentlich definitiv vorbei ist, war die Vorbereitung aufgrund der schlechten Bedingungen oft sehr schwierig. Das veranlasste den gebürtigen Roggliswiler auch dazu, spontan an die Wärme zu verreisen und dort die nötigen Kilometer zu absolvieren.
Seit letztem Mittwoch ist er nun wieder zurück im Geschäft und freut sich auf sein erstes Rennen in der Schweiz: „Am letzten Mittwoch bei der Flèche Wallonne hatte ich teilweise starke Krämpfe und noch etwas Mühe. Am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich lief mir aber schon deutlich besser und ich konnte im Finale sogar noch attackieren. Nun denke ich, dass ich bereit bin. Eine konkrete Prognose will ich aber dennoch nicht machen. Fakt ist, dass die diesjährige Streckenführung sehr anspruchsvoll ist und vor allem den Bergfahrern entgegenkommt.“ Denn verteilt auf sechs Tage müssen rund 750 Kilometer und über 10‘000 Höhenmeter absolviert werden.
 

Der angesprochene Streckenverlauf hat es tatsächlich in sich. Denn bereits der heutige Prolog in Le Châble verläuft ungewohnt. So müssen die Fahrer auf den 7.5 Kilometer rund 300 Höhenmeter absolvieren. Demzufolge werden die Favoriten im Gesamtklassement bereits heute bei diesem „kleinen“ Bergzeitfahren äusserst wachsam sein. Und auch die übrigen Teilstücke sind teilweise sehr anspruchsvoll. Tatsache ist, dass es in diesem Jahr wohl kaum zu einer grösseren Sprintankunft kommen wird. Zwar gibt es bis auf den heutigen Prolog nie eine ansteigende Zielankunft, dennoch steht bis am Samstag täglich mindestens ein Anstieg kurz vor dem Ziel auf dem Programm. Gemäss Mathias Frank könnte vor allem die Samstagsetappe matchentscheidend werden. Denn auf dieser Etappe von Marly nach Les Diablerets stehen mit dem Col des Mosses, dem Pas de Morgins und zweimal dem Col de la Croix gleich vier Bergwertungen der ersten Kategorie auf dem Programm. Zudem befindet sich die zweite Passage des Col de la Croix gerade mal acht Kilometer vor dem Ziel. „Diese Etappe wird sehr schwer werden. Ich denke, dass hier mindestens eine Vorentscheidung fallen wird. Zudem sehr wichtig könnten auch die beiden Zeitfahren werden. Während der Prolog wie bereits erwähnt ansteigend ist, ist dann wenigstens die Strecke der letzten Etappe topfeben. Dieses Zeitfahren wird zum Abschluss in Genf über eine Distanz von knapp 19 Kilometer ausgetragen.
 

Mathias Frank selbst geht die Sache gelassen an: „Ich werde schauen, wie es läuft. Auf jeden Fall mache ich mir keinen unnötigen Druck, indem ich sage, dass ich mindestens in die Top 10 oder so möchte. Natürlich wäre es schön, wenn ich vorne dabei wäre, aber wie gesagt muss und will ich erst einmal schauen, wie es läuft. Es wird auf jeden Fall ein hartes Rennen werden. Denn der Status als World-Tour-Rundfahrt verheisst einiges.“ Dementsprechend auf einem hohen Niveau präsentiert sich dann auch die Startliste. Weiter werden hier sehr viele Fahrer mit einer tollen Form direkt aus den Frühjahrs- und Ardennenklassiker kommen.
 

Dass aber auch die Form von Mathias Frank im Aufwärtstrend ist, hat er am Sonntag in Lüttich bewiesen. Und bereits im ansteigenden Prolog heute Nachmittag wird sich zeigen, ob mit Frank auch diese Woche zu rechnen ist.

 
 

 

 
 

 

 
 

Tour de Romandie im Fokus

 
 

Die Woche nach Ostern verbrachte Mathias auf Mallorca. Bei perfektem Wetter und idealen Bedingungen (siehe Fotos) konnte er super Trainieren und weiter an seiner Form arbeiten. Nun ist er wieder zurück in der Schweiz und langsam aber sicher sollte das Wetter auch hierzulande besser werden, damit auch in der Schweiz optimal trainiert werden kann. Ursprünglich war geplant, dass Mathias heute beim Pfeil von Brabant startet.

In der Zwischenzeit gab es allerdings einige Änderungen bei Mathias' Rennkalender. Er wird seinen Fokus nun auf die Tour de Romandie richten, wo er vom Team aus die eine oder andere Chance kriegen wird. "Ich konnte in Mallorca wirklich super trainieren und bin aktuell sehr zufrieden. Damit ich mich nun weiterhin optimal vorbereiten kann, starte ich erst in einer Woche bei der Flèche Wallone wieder an einem Rennen", erzählt Mathias. Danach folgt noch ein Start beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, bevor in der letzten Aprilwoche die Tour de Romandie auf dem Programm steht. "Das wird ein erster richtiger Höhepunkt für mich in dieser Saison und ich hoffe, dass ich bis in zwei Wochen richtig gut drauf sein werde!"

Danach bestreitet Mathias voraussichtlich die Tour of California, die Tour de Suisse und die nationalen Meisterschaften. Auch die Chancen auf einen Start bei der Tour de France sind weiterhin intakt.

 
 

 

 
 

 

 
 

Mathias' Offensive auf Korsika

 
 

Am vergangenen Wochenende startete Mathias beim Critérium International, welches aus drei Etappen während zwei Tagen bestand. Während am Samstag auf der kurzen Flachetappe und einem Zeitfahren über sieben Kilometer noch keine allzu grossen Abstände bildeten, wurde am Sonntag schliesslich das grosse Finale mit der Bergankunft auf dem Col de l’Ospedale ausgetragen. Die Hauptaufgabe für Mathias bestand darin, seine beiden Captains Tejay van Garderen und Cadel Evans so gut wie möglich zu unterstützen.

Nach der Flachetappe und dem Zeitfahren lag Mathias an 41. Stelle mit einer halben Minute Rückstand. Die letzte Etappe führe schliesslich über 176 Kilometer, beinhaltete insgesamt sechs Bergpreise wovon der letzte Bergpreis der 15 Kilometer langen Schlusssteigung entsprach. Die Mannschaft Sky sorgte mit einem starken Auftritt während der ganzen Etappe, dass es aus ihrer Sicht nie zu einer heiklen Situation kam. Als nach rund 100 Kilometern die erste Gruppe des Tages noch immer an der Spitze lag, ergriff der Franzose Thomas Voeckler die Initiative und suchte das Weite. Mathias Frank war aufmerksam und folgte dem Franzosen. Schliesslich gesellten sich noch der Franzose Francis Mourey und der Luxemburger Andy Schleck dazu. Schnell gelang diesem Quartett der Anschluss an die Spitzengruppe. In der Folge vielen aber immer mehr aus dieser grossen Spitzengruppe zurück und schliesslich war nur noch ein Trio mit Voeckler, Mourey und Frank an der Spitze. Da allerdings vor allem Voeckler als gefährlich eingestuft wurde, liess man das Trio immer an der kurzen Leine. Der Vorsprung wuchs nie über war nie grösser als eineinhalb Minuten. Schliesslich wurden die drei rund 17 Kilometer vor dem Ziel und kurz vor dem Schlussanstieg wieder eingeholt. In der Folge versuchte Mathias noch Tejay van Garderen so gut es ging in den Anstieg hinein zu fahren, bevor er zurückfiel.

Am Ende fuhr er an 41. Stelle über die Ziellinie. Im Gesamtklassement bedeutete dies der 38. Rang. In der Bergwertung reichte es für Rang sechs. Mathias Captain Tejay van Garderen belegte am Ende den guten dritten Rang im Gesamtklassement. Gewonnen wurde die Rundfahrt von Christopher Froome und Zweiter wurde dessen Sky-Teamkollege Richie Porte. Für Cadel Evans lief es weniger gut. Er klassierte sich am Ende an 51. Stelle.

Mathias zeigte sich im Anschluss an das Rennen zufrieden: „Heute lief es ganz gut. Mit dem Gegenwind und dem Regen war es ziemlich hart. Und vor allem war Sky extrem stark heute. Ich bin aber sehr zuversichtlich, denn meine Form wird immer besser.“

Als nächstes startet Mathias an den drei belgischen Klassiker De Brabantse Pijl, Flèche Wallonne, Lüttich-Bastogne-Lüttich, bevor dann Ende April schon bald die Tour de Romandie auf dem Programm steht.

 
 

 

 
 

 

 
  Vorschau Critérium International  
 

Nach zwei rennfreien Wochen steht Mathias Frank kurz vor seinem nächsten Einsatz. Bereits heute reist Mathias via Nizza auf die Insel Korsika, wo am Samstag und Sonntag verteilt auf drei Etappen das Critérium International ausgetragen wird.

Das Rennen besteht aus einer kurzen Flachetappe am Samstagmorgen und einem Einzelzeitfahren über 7 Kilometer am Nachmittag. Zum Abschluss steht dann am Sonntag noch eine Bergetappe mit einer Bergankunft nach 176 Kilometern auf dem Programm.

Mathias selbst steht in erster Linie als Helfer am Start: „Mit Cadel Evans und Tejay van Garderen haben wir zwei klare Leader am Start, welche ich vor allem am Sonntag versuche zu unterstützen.“ Da die Rundfahrt aber sehr kurz ist, ist eine gute Tagesform am Sonntag sehr entscheidend. Denn auf der Flachetappe sollte eigentlich keine grosse Gefahr für die Leader bestehen. „Diese Etappe wird zwar aufgrund der kurzen Distanz (89 km) sehr hektisch sein. Zudem könnte es etwas Wind geben, da viele Streckenabschnitte am Meer sind. Eine richtige Windstaffeletappe, wie es oftmals in Belgien vorkommt, sollte es aber nicht werden“, meint Mathias.

Er selbst fühlt sich gut und konnte trotz des schlechten Wetters in den letzten Tagen einigermassen gut Trainieren. „Das Critérium wird mir sicher auch noch einmal gut tun. Danach werde ich weitere gute Trainingseinheiten einlegen und sollte dann auf die Tour de Romandie hin in einer guten Verfassung sein.“ Speziell dürfte für ihn auch das Einzelzeitfahren vom Samstagnachmittag sein. Denn Mathias machte in den letzten zwei Wochen diverse Tests um die Position auf dem Zeitfahrvelo zu verbessern und wird diese Erfahrungen und Erkenntnisse nun zum ersten Mal in einem Ernstkampf umsetzen können.

 
 

 

 
 

 

 
  Paris-Nizza / Prolog und Etappen 1 bis 7  
 

Top 100 war das Ziel, dass sich Mathias im Vorfeld des Prologs von Paris-Nizza gesetzt hatte. "Sehr kurze und technische Prologe sind absolut nicht meine Stärke. Ein Resultat in den Top 100 wäre schon zufrieden stellend." Am Ende resultierte für Mathias der 175. Platz. Ziel rangtechnisch klar verpasst also. Zeitlich gesehen waren es allerdings nur neun Sekunden, die Mathias von den Top Hundert trennten. "Der Strecke war wirklich sehr technisch und zudem wollte ich nichts riskieren", erzählt Mathias.

Die erste Etappe wurde vom Wind und vielen Stürzen geprägt. "Es war schon sehr gefährlich heute. Stetig gab es brenzlige Situationen, welche oft in Stürzen endeten."
Rund 15 Kilometer gab es bei starkem Wind eine Windkante und das Feld wurde prompt in zwei Teile geteilt. Mathias fuhr zu diesem Zeitpunkt eher im hinteren Bereich und konnte deshalb nicht verhindern, dass er auch abgehängt wurde. Die zweite Gruppe verlor bis ins Ziel rund zwei Minuten.

Das zweite Teilstück unterschied sich von den Ereignissen her nur wenig von der Etappe am Montag. Wind und Stürze waren keine Seltenheit. "Im Moment machts nicht wirklich Spass so Rennen zu fahren. Es ist alles sehr nervös und zum Teil wirklich gefährlich zu fahren. Dauernd diese Stürze. Heute hatte es auch mich erwischt. Ich konnte nicht mehr ausweichen und war plötzlich am Boden", erzählt Mathias. Ausser einem dreckigen Trikot und zerrissenen Hosen hat es zum Glück aber nicht viel gemacht. Einzig eine leichte Prellung an der linken Hüfte.

Auch auf der dritten Etappe wurde das Wetter nicht besser. Im Gegenteil. Es wurde noch kälter und teilweise richtig unangenehm für die Fahrer. Auch Stürze gab es immer wieder im Feld. Mathias kam aber einigermassen gut durch und heil ins Zeil.

Kurz vor dem Ziel der vierten Etappe musste zweimal eine steile Rampe gefahren werden. Beim zweiten Mal musste Mathias die schnellsten ziehen lassen musste, als er zuvor noch wichtige Helferdienste für Tejay van Garderen verrichten konnte. "Zwar bin ich im Moment nicht ganz zufrieden mit meiner Form und ziemlich müde, konnte aber dennoch Tejay einigermassen gut unterstützen. Die Saison ist noch jung und meine richtige Form wird noch kommen", erzählte Mathias am Abend der dritten Etappe.

Mit der fünften Etappe kam es zum ersten grossen Showdown bei Paris-Nizza. Denn das Finale wurde in Form einer Bergankunft ausgetragen. Die Devise war bereits vor dem Ziel klar. Wer die Rundfahrt gewinnen will, musste hier ganz vorne dabei sein. Mathias leistete gute Arbeit und konnte seinen Captain van Garderen bis gut in die Hälfte des Schlussaufstiegs begleiten, ehe eine Attacke die andere folgte. Schlussendlich konnte sich der Australier Richie Porte absetzen und gewinnen. Tejay van Garderen belegte den guten vierten Rang und liegt im Gesamtklassement neu an fünfter Stelle.


Am Samstag folgte dann mit der sechsten Etappe noch einmal ein coupiertes Teilstück. In der zweiten Tageshälfte mussten zwei Bergpreise der ersten Kategorie bewältigt werden, bevor es dann am Schluss ganz flach ins Ziel bei Nizza ging. Dank den Bergpreisen wurden die Topsprinter abgehängt und das Feld, welches auf 60 Mann geschrumpft war, kämpfte um den Tagessieg. BMC zeigte eine starke Leistung und war vollständig in diesem Spitzenfeld vertreten. Das Finale wurde dann voll für Weltmeister Philippe Gilbert gefahren, der schlussendlich Zweiter wurde.

Zum Abschluss der Rundfahrt stand mit Etappe sieben ein Bergzeitfahren über 9.6 Kilometer auf dem Programm. Für einmal musste Mathias keine Helferdienste mehr leisten und konnte auf eigene Rechnung fahren. Die letzten Tage hinterliessen jedoch Spuren und die Beine waren demnach nicht mehr dir frischesten. Mathias beendete die Rundfahrt mit Rang 38 im Zeitfahren und Rang 33 in der Gesamtwertung. Er war übrigens bester Schweizer. "Ich bin zufrieden mit Paris-Nizza. Es ist immer ein sehr schweres, wenn nicht das schwerste Rennen in der Frühsaison. Das Wetter war teilweise sehr unangenehm und die Strecke hart. Daher bin ich mit meinem Formverlauf den Umständen entsprechend zufrieden", so Mathias Fazit am Sonntagabend.


Fotos 1 bis 3 und 5: © BMC / Sean Weide
Fotos 4: © BMC / Tim de Waele

 
 

 

 
 

 

 
  Vorschau Paris-Nizza  
 

Am Sonntag geht’s für Mathias wieder los. Nach dem wegen Schneefalls abgesagten Rennen von Lugano vom letzten Sonntag startet er nun diesen Sonntag beim einwöchigen Etappenrennen Paris-Nizza.

Die Rundfahrt wird mit einem Prolog über knapp 3 Kilometer eröffnet. Danach folgen drei eher flachere Teilstücke, bevor es am Donnerstag dann das erste Mal so richtig hügelig wird. Eine erste klare Selektion, zusätzlich zu jener vom Prolog, ist auf der fünften Etappe zu erwarten, welche nach 176 Kilometern mit einer Bergankunft endet. Am Samstag, 9. März folgt dann noch einmal ein hügeliges Teilstück, bevor am Sonntag der grosse Showdown auf dem Programm steht. Denn mit dem Bergzeitfahren über 9.6 Kilometer auf der letzten Etappe wird das Rennen bis ganz am Schluss äusserst spannend bleiben.

Mathias selbst freut sich auf das Rennen: „Paris-Nizza ist das erste grosse Rennen der Saison, meine Form kommt langsam und ich freue mich wirklich auf dieses Rennen. Unsere Mannschaft ist aktuell sehr stark und daher können wir ganz sicher zu einem aktiven Rennverlauf beitragen.“ Mit Tejay van Garderen ist auch der letztjährige Fünfte der Tour de France im Aufgebot von BMC. Der Amerikaner hat bereits vor der Rundfahrt bekannt gegeben, dass er diese Rundfahrt gewinnen will. Somit ist die Aufgabe für Mathias klar: „Ich werde versuchen van Garderen vor allem bei der Bergankunft möglichst lange unterstützen zu können.“ Weiter steht auch der aktuelle Weltmeister Philippe Gilbert im BMC-Dress an der Startlinie von Paris-Nizza.

Wettertechnisch ist noch vieles offen, weiss Mathias: „Paris-Nizza kann oft sehr heimtückisch sein. Da das Rennen jeweils sehr früh ausgetragen wird, kann es kalt werden oder auch sehr oft regnen. Weiter darf man auch die ersten drei flacheren Teilstücke nicht unterschätzen. Denn gerade hier ist die Chance auf eine Windkante immer mal wieder vorhanden.

Etappenplan Paris-Nizza:

Sonntag, 03.03. Prolog: Houilles (2,9 km)

Montag, 04.03. Etappe 1: Saint-Germain-en-Laye - Nemours (195,0 km)

Dienstag, 05.03. Etappe 2: Vimory - Cérilly (200,5 km)

Mittwoch, 06.03. Etappe 3: Châtel-Guyon - Brioude (170,5 km)

Donnerstag, 07.03. Etappe 4: Brioude - Saint-Vallier (199,5 km) hügelig

Freitag, 08.03. Etappe 5: Châteauneuf-du-Pape - La Montagne de Lure (176,0 km) Bergankunft

Samstag, 09.03. Etappe 6: Manosque - Nice (220,0 km) hügelig

Sonntag, 10.03. Etappe 7 (EZF): Nice, Col d’Èze (9,6 km) Bergzeitfahren
 

BMC RACING TEAM

BOOKWALTER Brent (USA)

FRANK Mathias (SUI)

GILBERT Philippe (BEL)

MOINARD Amaël (FRA)

MORABITO Steve (SUI)

NERZ Dominik (GER)

OSS Daniel (ITA)

VAN GARDEREN Tejay (USA)

 
 

 

 
 

 

 
  G.P. Città di Lugano abgesagt!  
 

Der Saisonstart auf Schweizer Boden musste aufgrund von Schneefall abgesagt worden. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag gab es in Lugano rund 10 Zentimeter Neuschnee, welcher die Organisatoren zur Absage zwang. "Ich war froh, dass es abgesagt wurde. Die Kälte wäre das eine gewesen. Aber mit dem Schnee auf der Strasse wäre es richtig gefährlich geworden für uns Fahrer. Schade ist nur, dass mir dieses Rennen gut getan hätte. Stattdessen habe ich jetzt drei Tage fast nichts gemacht. Ausser mit dem Auto einmal quer durch die Schweiz und wieder zurück", beschreibt Mathias die Situation.
Das Bild machte er anschliessend auf dem Heimweg vom Tessin.


Als nächstes geht's nun in einer Woche in Frankreich weiter, wo die einwöchige Rundfahrt Paris-Nizza auf dem Programm steht.

 
 

 

 
 

 

 
  Tour du Haut Var-matin, Südfrankreich  
 

Mathias hat am vergangenen Wochenende mit der Tour du Haut Var-matin in Südfrankreich sein zweites Etappenrennen der Saison bestritten. Die zwei Etappen über 153 und 207 Kilometer waren ziemlich hart. Während es am Samstag bei angenehmem Wetter einigermassen gut lief, verlangte dann vor allem der Sonntag den Fahrern alles ab. Zusammengezählt wurden auf der zweiten Etappe in der Nähe von St. Tropez über 3000 Höhenmeter absolviert. Pünktlich aufs Finale für die letzten 70 Kilometern gesellten sich dann auch noch strömender Regen und klirrender Kälte dazu. Nicht zwingend die beliebtesten Rahmenbedingungen von Mathias. "Das Rennen war ohnehin schon hart genug. Von Anfang an wurde sehr schnell gefahren und am Schluss bei diesem Wetter habe ich brutal gefroren. Es war einfach nur noch kalt und ich war ziemlich fertig nach diesem Rennen", gab Mathias zu Protokoll.

Nun ist wieder Erholung angesagt und es wird sich zeigen, wie das Training diese Woche aussieht. Für Langlauftraining vor der Haustür ist es wahrscheinlich zu warm und für ausgiebige Strassentrainings noch zu kalt. Wird wohl einmal mehr wieder die gemütliche Trainingsrolle im Keller dran glauben müssen. Wir werden es sehen. Fest steht, dass Mathias am kommenden Sonntag in Lugano seine Saison auch auf Schweizer Boden eröffnen wird. Eine Woche später geht's dann ab nach Frankreich, wo die einwöchige Rundfahrt Paris-Nizza auf dem Programm steht.

 
 

 

 
 

 

 
  Tour de San Luis / Bericht über alle Etappen  
 

Mit der Nummer 81 startet Mathias in seine bereits sechste Saison als Radprofi. die fünfte davon im Dress von BMC.
Der Start verlief dann auch erwartungsgemäss. Auf der ersten, eher flachen Etappe gab es einen Massensprint des Hauptfeldes. Mathias, der seine Stärken eher am Berg als im Sprint sieht, hielt sich dabei grosszügig aus dem Geschehen raus und beendete die erste Etappe auf dem 82. Rang. Gewonnen wurde dieses erste Teilstück vom Topsprinter Mark Cavendish.




Auch die zweite Etappe der Tour de San Luis wurde im Massensprint entschieden! Mathias erreichte das Ziel zeitgleich mit dem italienischen Sieger Sacha Modolo und belegte dabei Platz 45. Modolo hat mit diesem Sieg und dem gestrigen zweiten Platz nun das Leadertrikot übernommen.
Nach zwei Etappen sind im Gesamtklassement noch 118 Fahrer zeitgleich mit dem Leader unterwegs. Mathias liegt dabei an 56. Stelle. "Ich bin froh, dass die ersten beiden Etappen noch nicht allzu hart waren", sagte Mathias. Denn er hat sich in den letzten Tagen eine leichte Erkältung eingefangen.


Das dritte Teilstück führte die Fahrer schliesslich zum ersten Mal so richtig in die Berge. Dabei galt es bei Rennhälfte als Haupthindernis den Alto de Nogoli mit 2084 Metern über Meer zu absolvieren. Auch das Finale war nicht ganz flach sein. Das Ziel lag auf 1270 Metern über dem Meeresspiegel. Mathias musste im Schlussaufstieg die schnellsten etwas ziehen lasse. Ihm fing wegen seiner Erkältung wortwörtlich die Puste aus und er büsste auf den Tagessieger knapp zwei Minuten ein.




Die vierte Etappe wurde am Donnerstag in Form eines Einzelzeitfahrens über 19.2 Kilometer ausgetragen. Mathias belegte in dieser Prüfung gegen die Uhr den guten 25. Rang. Im Gesamtklassement liegt er neu an 24. Stelle.
Mit diesem Resultat im Zeitfahren ist Mathias eigentlich zufrieden. Mit der Erkältung läuft es wieder etwas besser und er konnte wieder besser atmen. Dafür sorgten die Windverhältnisse auf der zweiten Streckenhälfte über 9 Kilometer für ungleiche Bedingungen. Der Rückenwind blies sehr stark und so erreichte Mathias auf den finalen Kilometern eine Geschwindigkeit von 65 km/h. Tönt eigentlich nicht schlecht. „Nur erreichten hier Fahrer, die 15 Kilo schwerer sind als ich, ohne weiteres Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h“, erzählte Mathias.


Mit dem fünften Teilstück ging die Rundfahrt wieder zurück in die Berge. Die fünfte Etappe war zu Beginn eigentlich relativ flach. Erst kurz vor Schluss musste jedoch ein Anstieg von etwa 1000 Höhenmeter absolviert werden, bevor es noch ca. 15 Kilometer flach auf einem Hochplateau ins Ziel ging. Mathias leistete erneut wichtige Helferdienste für seinen Teamkollegen Tejay van Garderen und belegte am Ende Platz 29. Damit verbesserte er sich im Gesamtklassement auf den 20. Rang.


Noch besser lief es auf der 6. Etappe, welche auch als Königsetappe bezeichnet wurde. Mathias spürte die Erkältung fast nicht mehr und fuhr erneut sehr stark für seinen Captain van Garderen, der die Rundfahrt am Ende auf dem zweiten Gesamtrang beendete. Für Mathias resultierte auf dieser Etappe der gute 18. Rang. Im Gesamten gab's keine Veränderungen für ihn.


Zum Schluss wurde es dann wieder etwas einfacher. Die letzte Etappe wurde im Massensprint entschieden und für Mathias gab's den 38. Platz im Sprint. Im Schlussklassement blieb er an zwanzigster Stelle. Und Podestfeeling gleich zu Beginn der Saison gab es auch gleich noch. Denn Mathias' Mannschaft BMC entschied das Mannschaftsklassement für sich.
Das Ende der Rundfahrt wurde dann in Argentinien mit einem grossen Feuerwerk gefeiert. "Ich bin zufrieden, wie es gelaufen ist. Zum Ende war die Erkältung wieder weg und es war eine super Vorbereitung für die kommenden Rennen", so Mathias' Fazit nach seinem ersten Rennen der Saison.

Als nächstes steht nun die T
our Cycliste International du Haut Var-matin in Frankreich vom 16. und 17. Februar auf dem Programm.

Foto Trikot: Mathias Frank

Fotos Tour San Luis: © BMC / Tim de Waele

 
 

 

 
 

 

 
  Tour de San Luis / Saisonvorschau  
 

Am 11. Januar fand im belgischen Eke die offizielle Teampräsentation von BMC statt. Nebst den neuen Fahrrädern und Kleidern wurden natürlich auch die neuen BMC-Fahrer und die verschiedenen Rennkalender vorgestellt.
Bereits am Montag geht’s für den Roggliswiler Mathias Frank wieder los! Er ist bereits anfangs diese Woche direkt von Belgien nach Argentinien geflogen, wo der zum Saisonstart die Tour de San Luis vom 21. bis 27. Januar bestreiten wird. „Mit Südamerika bin ich nun auf allen 6 Kontinenten, auf denen Rennen ausgetragen werden, mindestens einmal ein Rennen gefahren", freut sich Frank auf seinen Einsatz in Südamerika. Die einwöchige Rundfahrt in Argentinien hat es in sich. Zum einen lässt sich die Startliste durchaus sehen und zum anderen wartet die Rundfahrt mit teilweise harten Anstiegen und Bergankünften auf die Fahrer. Auch wettertechnisch sind die rund 35 Grad in San Luis eher eine Umstellung.

Für Mathias Frank geht es in erster Linie noch nicht darum, gleich mit guten Resultaten aufzutrumpfen. „Ich will erst einmal schauen, wo ich mit meiner Form stehe und diese dann bei den ersten Rennkilometern weiter verbessern“, so Frank kurz vor dem Saisonstart. „Wenn es aber dann doch zu einer aussichtsreichen Situation kommen sollte und ich in der Spitzengruppe wäre, würde ich mein Glück natürlich auf jeden Fall versuchen.“

Sobald es wieder los geht, erfahren Sie hier
auf der Homepage oder via Facebook als erstes, wie gut der Saisonstart gelingt.

 

Weiter wird Mathias Frank die Saison hauptsächlich an der Seite des jungen Amerikaners Tejay van Garderen, Gesamtfünfter der letztjährigen Tour de France, verbringen. Das bedeutet zum einen natürlich wichtige Helferdienste, zum anderen aber auch einen attraktiven Rennkalender. So wird er voraussichtlich nebst den Klassikern Paris-Nizza und Lüttich-Bastogne-Lüttich auch die Tour de Romandie, Tour de Suisse und Tour de France bestreiten können.

Der genaue Rennplan kann allerdings noch ändern. Denn je nach Form und Verlauf der Saison sind kurzfristige Planänderungen nicht ausgeschlossen.
 

Foto: Martin Meienberger

 
 

 

 
 

 

 
  Die Ferien sind vorbei!  
 

Seit gut einer Woche ist Mathias Frank wieder zurück von den Ferien. Am Roten Meer genoss er zwei unbeschwerte Wochen und liess das Fahrrad für einmal links liegen. Ab und zu versuchte er sich mit Erfolg beim Kitesurfen. Nebst dieser sportlichen Abwechslung zum Velofahren konnte er sich super von einer langen Saison erholen.
Die Motivation und der Tatendrang für die kommende Saison 2013 sind bereits wieder gross! Bevor es dann Ende Januar wieder los geht, gilt es sich nun aber wieder vorzubereiten. In den nächsten zwei Wochen bis zum 10. Dezember weilt Mathias zuhause in der Schweiz und hofft natürlich, dass sich der grosse Wintereinbruch noch etwas Zeit lässt. Danach geht’s wie jedes Jahr ins Trainingslager des Team BMC in Südspanien, wo dann bei optimalen Temperaturen trainiert werden kann.
Nach weiteren ca. zwei Wochen in der Schweiz geht’s Ende Januar dann wieder los mit der neuen Saison. Wo und wann genau erfahren Sie hier, sobald es offiziell ist.

Bis es aber soweit ist, gibt es noch einiges zu tun. Zuerst gilt es jetzt einmal wieder eine gute Form aufzubauen, um dann Ende Januar optimal in die neue Saison zu starten.
 

 
      
 

Mathias Frank im Einsatz beim Kitesurfen

 
     
     
  Archiv / News aus den vergangenen Saisons  
  Die Berichte und Neuigkeiten aus den Strassensaisons 2012 und älter finden Sie im Newsarchiv!  
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  Eines der Highlights 2012  
  16. Etappe Giro d'Italia - Video der letzten 5 Kilometer!
Vi
el Spass beim Verfolgen der letzten Kilometer. Mathias hat alles gegeben, wie man auf dem Video sehr gut sehen kann! Der italienische Kommentator übrigens auch... ;-)
 
 

 

 
     
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