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Critérium du Dauphiné Schweizermeisterschaften Tour de France
26.01.2015 - 22.00 Uhr Saisonstart 2015 Nach verschiedenen Trainingseinheiten an der Wärme in Gran Canaria oder auf Mallorca gilt es nun wieder ernst. Ab Donnerstag startet Mathias Frank in die neue Saison und erneut soll es ein interessantes Jahr werden. Mit der Trofeo Santanyí-Ses Salines-Campos, dem ersten von vier Rennen der Mallorca-Challenge, wird am Donnerstag die Strassensaison auch auf europäischem Boden eröffnet. In Bestform befindet er sich allerdings noch nicht. Die ersten Rennen im neuen Jahr dienen in erster Linie als Standortbestimmung nach dem Winter und sollen dafür sorgen, dass das Rennfeeling wieder aufkommt. Ziele und Höhepunkte für die Saison 2015 gibt es einige. Dabei hat sich der Roggliswiler Mathias Frank allerdings die Tour de France im Juli als sein ganz grosses Ziel gesetzt. „Obwohl wir mit IAM Cycling neu als WorldTour-Team unterwegs sind, wird sich für uns im neuen Jahr wenig ändern. Höchstens vielleicht, dass wir nun viel gezielter planen können und nicht mehr auf Wild Cards und Einladungen der Rennveranstalter angewiesen sind“, erzählt Mathias Frank vor dem Saisonstart. Im Grossen und Ganzen bleibt sein Saisonplan ähnlich wie schon im letzten Jahr. Höhepunkt soll dabei erneut die dreiwöchige Frankreichrundfahrt im Juli sein. Der schwere Sturz aus dem letzten Jahr ist vergessen und neuer Mut ist getankt. „Ich fühle mich wirklich gut und spüre überhaupt keine Nachwirkungen mehr von meinem Oberschenkelhalsbruch. Einzig bei den Messwerten sieht man noch geringe Unterschiede zwischen den beiden Beinen. Das wird sich aber durch das weitere Training und die ersten Rennen automatisch wieder einpendeln.“ Ebenfalls gleich wird Franks Status innerhalb der Mannschaft sein. Anlässlich der Teampräsentation im Dezember 2014 wurde er nebst dem Franzosen Sylvain Chavanel und dem Australier Heinrich Haussler als eines der Zugpferde vorgestellt und wird vor allem bei Rundfahrten als teaminterner Leader eingesetzt werden.
22.02.2015 - 18.00 Uhr Tour of Oman Wie schon im letzten Jahr bestritt Mathias Frank auch in dieser Saison die Tour of Oman. Dabei wollte er sich weiter auf die Saison vorbereiten und natürlich auch schauen, wie es aktuell um seine Form steht. Auf der Königsetappe mit der Bergankunft auf dem Green Mountain auf 1‘235 Metern über Meer sicherte sich Mathias mit dem 19. Rang ein gutes Resultat. „Um mit den besten mitzuhalten, fehlt sicher noch etwas, aber wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten herausgeholt", erzählte Mathias Teamkollege Dries Devenyns, der praktisch zeitgleich mit Frank ins Ziel kam. Dieses Etappenresultat sieht sehr ähnlich aus wie vor einem Jahr. Damals wurde Mathias auf dieser Etappe 21. und hatte einen ähnlichen Rückstand auf den Sieger. Im Gesamtklassement reichte es damals aber „nur“ zu Platz 37. Auch in diesem Jahr änderte sich nach der Königsetappe nicht mehr viel und so beendete Mathias diese Rundfahrt auf dem 19. Rang im Gesamtklassement direkt vor dem letztjährigen Sieger der Tour de France Vicenzo Nibali, der auf Platz 20 ist. Erwähnenswert sind die letzten beiden Etappen dennoch. Zunächst musste die 5. Etappe aufgrund eines Sandsturms und der grossen Hitze abgesagt werden und am sechsten Tag feierte Mathias‘ Teamkollege Matthias Brändle schliesslich einen grossartigen Sieg auf der letzten Etappe. „Die Bedingungen gestern waren wirklich extrem auf dem fünften Teilstück. Auf meinem SRM wurden 49°C angezeigt und mit dem Rückenwind hatten wir in den Abfahrten teilweise mehr als 120km/h drauf. Es war gefährlich und ich bin froh, dass die Etappe abgebrochen und schliesslich annulliert wurde“, beschrieb Mathias die Situation. Nächster Renneinsatz ist die französische Rundfahrt Paris-Nizza, welche am 8. März beginnt.
05.05.2015 - 20.00 Uhr Der lange Weg nach Paris Am Sonntag beendete der Roggliswiler Mathias Frank die Tour de Romandie auf dem 12. Gesamtrang. Für den Vierten aus dem Vorjahr war es eine Enttäuschung. Dennoch schaut er optimistisch nach vorne. Denn für den 28-Jährigen ist in diesem Jahr ohnehin vieles anders als noch vor einem Jahr. Die Daten zwischen dem 4. und 26. Juli sind in der Agenda von Mathias Frank dunkelrot markiert. Drei Wochen, 3344 Kilometer und 21 Etappen zwischen Utrecht (Ned) und Paris sind für den Roggliswiler das ganz grosse Ziel der Saison. Die Tour de France war zwar schon vor einem Jahr einer der Höhepunkte in seiner Saisonplanung. Doch in diesem Jahr ist der Fokus noch einmal stärker auf die französische Landesrundfahrt gerichtet. Denn während seine Mannschaft IAM Cycling vor einem Jahr zunächst noch auf eine Wild Card hoffen musste, ist in dieser Saison der Startplatz aufgrund des neuen WorldTour-Status des Teams bereits seit Beginn des Jahres fix. „Das ermöglicht mir und dem Team natürlich eine viel gezieltere Planung, wenn wir bereits so viele Monate im Voraus wissen, wo wir überall am Start stehen werden“, erklärt Mathias Frank. Entsprechend hat er seine gesamte Saison voll auf die Tour de France ausgerichtet, bestreitet nur vereinzelte Rennen und trainiert ganz gezielt auf sein grosses Vorhaben hin. „Ich will in diesem Jahr alles versuchen und schauen, wie weit ich kommen werde. Eine Platzierung unter den besten Zehn der Tour de France habe ich mir daher klar zum Ziel gesetzt“, so der Roggliswiler. Kein optimaler Frühling Eine derartige Fokussierung fordert natürlich auch Abstriche an anderen Orten. „Ich habe diesen Frühling klar weniger Rennen bestritten und dafür mehr Trainingseinheiten absolviert“, erzählt Frank. Zudem gab es zwei oder drei Momente, wo er sich nicht hundertprozentig fit fühlte. „Vor dem Critérium International Ende März hatte ich eine Magendarmgrippe, im Höhentraining in der Sierra Nevada war ich an zwei Tagen etwas fiebrig unterwegs und schliesslich noch der Sturz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich vor einer Woche als ich nach einem Massensturz das Rennen aufgeben musste.“ Der im ersten Moment eher enttäuschende 12. Gesamtrang an der Tour de Romandie (siehe Bericht unten zur Tour de Romandie) ist nun Tatsache und zeigt dem Roggliswiler Radprofi, wo er im Moment steht. „Mir war bewusst, dass sich weniger Rennen nicht unbedingt positiv auf meine Frühjahrsform auswirken werden. Zudem konnte ich im letzten Jahr schon früh einen ersten Sieg verzeichnen. Das war super für meine Motivation und ich hatte damals ohnehin beinahe einen perfekten Lauf.“ Startverzicht an der Tour de Suisse Mathias Frank weiss nun aber auch, wo er noch weiter an seiner Form arbeiten muss. Schliesslich soll er erst in zwei Monaten in Topform sein und dazu reicht die Zeit noch allemal. Während nun bis am Sonntag noch einmal ein paar ruhigere Erholungstage auf dem Programm stehen, startet Frank am nächsten Montag mit einem weiteren Höhentrainingslager. Diesmal für zwei Wochen auf dem Berninapass. Danach folgen diverse Trainingsfahrten in den französischen Pyrenäen, wo er sich Schlüsselstellen der diesjährigen Tour de France anschauen wird. Erst am 7. Juni wird der 28- Jährige wieder an einer Startlinie stehen. Und zwar beim einwöchigen Critérium du Dauphiné. Die französische Rundfahrt gilt aufgrund des Starterfeldes und der Streckenführung als wichtigstes Vorbereitungsrennen für die Tour de France. Entsprechend wird Frank auch auf einen Start bei der Tour de Suisse verzichten, da sich die beiden Daten überschneiden. Die Datumskollision ist aber nicht der einzige Grund für diesen Entscheid. „Beim Critérium du Dauphiné bestreiten wir teilweise Tour-de-France-Streckenabschnitte und nach dem Rennen habe ich eine längere Erholungszeit bis zum Grand Départ in Utrecht. Kommt hinzu, dass der Roggliswiler in Frankreich viel weniger im Fokus stehen wird als dass es bei der Tour de Suisse der Fall wäre. „Der Verzicht auf die Tour de Suisse war sicher keine einfache Entscheidung. Die eigene Landesrundfahrt ist und bleibt ein grosses Ziel in meiner Karriere. In diesem Jahr hat die Tour de France aber Vorrang.“ Im Anschluss an das Critérium du Dauphiné folgen weitere Streckenbesichtigungen in den französischen Alpen bevor Frank als letzter Renneinsatz vor der Tour die Schweizermeisterschaften bestreiten wird.
05.05.2015 - 20.00 Uhr Tour de Romandie Nach seinem vierten Platz im letzten Jahr hatte sich Mathias Frank für die diesjährige Tour de Romandie ein Platz in den Top-5 vorgenommen. Doch das hochkarätige Fahrerfeld und weitere Faktoren führten dazu, dass sich der 28-Jährige am Sonntagnachmittag nach dem abschliessenden Zeitfahren mit einem eher enttäuschenden 12. Gesamtrang zufrieden geben musste. „Klar bin ich enttäuscht. Dennoch weiss ich, dass ich mich bis zur Tour de France noch verbessern kann und dies auch tun werde“, so das erste Fazit von Frank am Sonntagabend. Nachdem das Mannschaftszeitfahren auf der ersten Etappe am letzten Dienstag erste Abstände in die Gesamtrangliste gebracht hatte, änderte sich bis am Wochenende praktisch nichts. Vor allem die Königsetappe am Samstag mit vier Bergpreisen der ersten Kategorie hatte es dann aber in sich. Trotz toller Unterstützung seiner Mannschaft und vor allem durch seinen Edelhelfer Marcel Wyss konnte Frank nicht ganz mit den Besten mithalten. „Das Tempo im Schlussaufstieg nach Champex- Lac war extrem hoch. Es ist schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Gefehlt nach nicht viel und trotzdem war halt eine Lücke da. Ich weiss, dass ich im Moment nicht schlecht in Form bin. Um ganz vorne dabei zu sein, reicht es allerdings noch nicht“, fährt Frank fort. Gewonnen wurde die Tour de Romandie eher überraschend vom Russen Ilnur Zakarin. Dahinter folgen mit Fahrern wie Froome, Pinot, Quintana oder Nibali absolute Topcracks, die an der Tour de France in Paris schon auf dem Podest standen. Auf den letztjährigen Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali, der die Tour de Romandie auf dem zehnten Platz beendet hat, verliert Mathias Frank beispielsweise nur 19 Sekunden.
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Der lange Weg nach Paris Tour de Romandie
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